
Forschung
🧪 Was hochverarbeitete Kost im Blutbild hinterlässt
Eine Langzeitstudie verknüpft Ernährungsprofile, Stoffwechselmarker und spätere Risiken – ohne daraus einen individuellen Test zu machen.
15. August 2026
Die Whitehall-II-Kohorte untersuchte bei 6.010 Erwachsenen Muster für stark und wenig verarbeitete Lebensmittel im Blut. Analysiert wurden 233 Stoffwechselmarker und Ernährungsdaten aus Fragebögen. Über median 20 Jahre traten 1.094 Herz-Kreislauf-Erkrankungen und über 18 Jahre 853 Typ-2-Diabetes-Fälle auf. Ein Muster, das mit höherem Anteil stark verarbeiteter Kost verbunden war, ging mit höheren Risiken einher; bei wenig verarbeiteter Kost zeigte sich das Gegenmuster. Die Studie ist beobachtend und kann keine Ursache beweisen.
🌱 Feldfrisch meint dazu
Die Ergebnisse sind keine individuelle Diagnose. Sie stützen aber die alltagstaugliche Idee, häufiger mit wenig verarbeiteten Zutaten zu kochen – etwa mit Gemüse, Obst und Grundzutaten aus der Region.
Externer Beitrag – nicht von Feldfrisch verfasst
Quelle: BMC Medicine
Autor: Mengmei E. Wang, Annie Britton, Michail Katsoulis, Kiara Chang, Eszter P. Vamos, Clare H. Llewellyn
Veröffentlicht: 21. Juli 2026
Originalquelle lesenDiese Seite fasst die Quelle zusammen. Für alle Details bitte das Original lesen.